Eine Miniatur-Einführung in sieben Schutzgebiete, von den Alpen bis zum MittelmeerShutterstock

Ein wilder Steinbock im Nationalpark Vanoise, Frankreich.

Während keine Reise nach Frankreich ohne eine Weintour durch Burgund, Crpes auf einer Pariser Allee und eine Verkostung regionaler Käsesorten komplett ist, nehmen sich nur wenige Menschen die Zeit, die Wildnis des Landes zu erkunden. Eine Reise in einen der Nationalparks kann nicht nur ein Hauch frischer Luft sein, Wandern kann auch eine gute Möglichkeit sein, das abzuarbeitenBeef Bourguignon.

Das Nationalparksystem in Frankreich umfasst zehn Schutzgebiete. Während sich sieben innerhalb des Landes befinden, befinden sich drei weitere in Überseedepartements. Die Bereiche werden von der französischen Agentur verwaltetNationalparks von Frankreichund umfassen insgesamt 3.537 Quadratmeilen. Sie ziehen jedes Jahr mehr als sieben Millionen Besucher an.

Hier ist ein kurzer Überblick über jeden Park:

Vanoise-Nationalpark
Gegründet:6. Juli 1963
Gesamtfläche:483 Quadratmeilen
Ort:Der Nationalpark Vanoise liegt zwischen den Tälern Tarentaise und Maurienne in der Region Savoie der französischen Alpen.
Was zu tun ist:Dieses Gebiet eignet sich hervorragend zum Wandern, Bergsteigen und zum Beobachten von Wildtieren. Der Park ist bekannt für seine Alpensteinböcke (oben) und Gämsen, aber er ist auch die Heimat von Alpenmurmeltieren, Eurasischen Luchsen, Schneehasen und Hermelin-Populationen. Sie können auch Vögel wie Bartgeier, Steinadler und Birkhuhn beobachten.

Ecrins-Nationalpark
Gegründet:27. März 1973
Gesamtfläche:354 Quadratmeilen
Ort:Der Park liegt in einer bergigen Region der Dauphine-Alpen im Südosten Frankreichs.
Was zu tun ist:Rucksacktouristen erfreuen sich an diesem Park mit seinen Hunderten von Kilometern gut markierter Wanderwege und einem Netz von Almhütten. Das Gebiet zieht auch viele Kletterer mit seinen Sport-, Mehrseillängen-, Eis- und Alpinrouten sowie Bouldern an.



Port-Cros-Nationalpark
Gegründet:14. Dezember 1963
Gesamtfläche:3 Quadratkilometer
Ort:Dieses Naturschutzgebiet liegt auf der Mittelmeerinsel Port-Cros, östlich von Toulon.
Was zu tun ist:Auf dieser Insel können Sie kilometerweit in völliger Einsamkeit wandern. Wenn Sie auf der Suche nach mehr Abenteuern sind, chartern Sie ein Boot, um die bekannten Tauchplätze der Gegend zu besuchen, zu denen zahlreiche versunkene Schiffe gehören.

Nationalpark der Pyrenäen
Gegründet:23. März 1967
Gesamtfläche:176 Quadratmeilen
Ort:Der Nationalpark Pyrénées liegt in den französischen Departements Hautes-Pyrénées und Pyrénées-Atlantiques, an der Grenze zwischen Frankreich und Spanien.
Was zu tun ist:Treffen Sie die Einheimischen in den 86 Bergdörfern des Parks. Etwa 40.000 Menschen nennen diese Gegend ihre Heimat und pflegen ein traditionelles Bergleben, komplett mit Hirten. In diesem Park mit Höhenlagen von 3.478 bis 3.820 m können Sie auch viel wandern und bergsteigen. Der Mont Perdu – der dritthöchste Berg der Pyrenäen – und zahlreiche Routen auf dem Vignemale-Massiv werden Sie auf Trab halten.

Cevennen-Nationalpark
Gegründet:2. September 1970
Gesamtfläche:353 Quadratmeilen
Ort:Dieser Nationalpark liegt in Südfrankreich in den Cevennen.
Was zu tun ist:Kajak, Kanu oder erklimmen Sie die Tarn-Schlucht oder besuchen Sie die drei berühmten Höhlen des Parks: Aven Armand, Dargilan und Bramabiau. Im Frühjahr und Sommer können Sie Hausschuhorchideen, Lilien und wilde Narzissen beobachten.

Mercantour-Nationalpark
Gegründet:18. August 1979
Gesamtfläche:264 Quadratmeilen
Ort:Der Park umfasst sieben Täler in den Alpes-Maritimes und Alpes-de-Haute-Provence.
Was zu tun ist:Erkunden Sie die vielen Wege und Dörfer in der Region. Gämsen – eine Ziegenantilopenart – sind leicht zu erkennen und im Frühjahr blüht das berühmte Edelweiß.

Nationalpark Calanques
Gegründet:18. April 2012
Gesamtfläche:201 Quadratmeilen
Ort:Der Nationalpark Calanques liegt an der Küste im Südosten Frankreichs in der Nähe von Marseille.
Was zu tun ist:Erklimmen Sie die massiven Kalksteinformationen oder wandern Sie über die zerklüfteten Klippen am Meer. Wenn Sie in der Gegend sind, sollten Sie sich unbedingt die prähistorischen Höhlenzeichnungen ansehen.